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Die außerplanmäßige Kabinettsvorlage zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht ein ganzes Bündel von Einschnitten bei der Solarstromförderung vor. Damit stehen Zukunft und Arbeitsplätze eines der erfolgreichsten Wirtschaftszweige Deutschlands auf dem Spiel. Die Solarbranche ist ein riesiger Wachstumsmarkt und die Solarförderung eine der besten Investitionen in den Klimaschutz. Die deutsche Solarwirtschaft braucht die Förderung, um weiterhin saubere Energie zu fairen Preisen anbieten zu können. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung: Kein Kahlschlag bei der Solarförderung!
Rund 40 Unternehmen mit insgesamt über 20.000 Mitarbeitern appellierten mit zahlreichen Kundgebungen und Protestaktionen an die Bundesregierung, ihre wirtschaftliche Existenz nicht zu gefährden und am Solarstandort „Made in Germany“ festzuhalten.
Protestaktion am 22.02.2010 | Aktionstag am 04.02.2010 | Unterstützerliste
E-Card Aktion
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Solarfreunde!
Leider haben die zahlreichen Proteste gegen den Förderkahlschlag bei der Solarenergie noch nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Am 3. März wurde ohne relevante Nachbesserungen ein Gesetzesentwurf vom Bundeskabinett vorgelegt, der nun in die parlamentarischen Beratungen geht. Jetzt kommt es also auf die Stimme eines jeden Abgeordneten an und auf die Positionierung der Bundeskanzlerin. Versenden Sie deshalb bitte eine E-Card direkt an Abgeordnete des Bundestages und an die Bundeskanzlerin, um sie an ihre zahlreichen Bekenntnisse zum Ausbau der Solarenergie zu erinnern. Über eine Wahlkreiskarte gelangen Sie direkt zu allen Mitgliedern des Deutschen Bundestages aus Ihrer Region.
03.03.2010
Solarwirtschaft: Parlament muss bei den Kürzung der Solarstromförderung dringend nachbessern, um Zukunftsbranche in Deutschland zu erhalten
Die heutige Kabinettsvorlage zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stößt auf heftige Kritik der Solarbranche. Die außerplanmäßige Gesetzesnovelle sieht ein ganzes Bündel von Einschnitten bei der Solarstromförderung vor. „Ausmaß und Geschwindigkeit der Förderkürzungen bedrohen die Existenz großer Teile der deutschen Photovoltaik-Industrie“, sagt Günther Cramer, Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Mehr
22.02.2010
Beschäftigte der deutschen Solarindustrie demonstrierten heute vor der Berliner CDU-Parteizentrale gegen radikale Kürzungspläne bei der Solarstromförderung. Mit überdimensionalen gelben 'Merkel-Zetteln' erinnerten sie Bundeskanzlerin Angela Merkel an ihre zahlreichen Bekenntnisse zum Ausbau der Solarenergie. Mehr ...
17.02.2010
Die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagene Absenkung der Solarförderung ist unangemessen hoch und gefährdet die Solarproduktion in Deutschland. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Mehr ...
12.02.2010
Am gestrigen Donnerstag wurde in Berlin ein offener Brief Berliner Solarunternehmen an führende Politiker der Bundesregierung stellvertretend an Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen übergeben, der auch in der heutigen Ausgabe der Welt als offener Brief abgedruckt wurde. Mehr
07.02.2010
Mitarbeiter der Berliner Solarunternehmen, Inventux, SOLON, Sulfurcell, ib vogt und Solarpraxis demonstrierten am 7. Februar am Rande eines Treffens der CDU-Ministerpräsidenten mit Arbeitsministerin von der Leyen.
04.02.2010
Mitarbeiter von rund 40 Solarunternehmen protestierten bundesweit gegen geplante radikale Kürzungen bei der Solarförderung und sehen ihre Arbeitsplätze gefährdet.